• 24.04.2015
  • Space, Air, Land, Group
  • Media release

Die RUAG erhöht Dividende an den Schweizer Staat leicht auf 21 Millionen Franken

Die Generalversammlung der RUAG Holding AG fand gestern Donnerstag, 23. April 2015, in Thun bei der Division RUAG Ammotec statt. Als Vertreter des Aktionärs war Bundesrat Ueli Maurer, Vorsteher des Eidgenössischen Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport, VBS, anwesend. Der Jahresbericht 2014 des internationalen Technologiekonzerns wurde genehmigt und den Organen die Entlastung erteilt. ...

Die RUAG entrichtet 2015 eine gegenüber dem Vorjahr leicht höhere Dividende von CHF 21 Mio. (Vorjahr: CHF 20 Mio.) an den Schweizer Staat.

Alle Mitglieder des Verwaltungsrates wurden für eine weitere Amtsperiode von einem Jahr wiedergewählt. Der seit einem Jahr amtierende Präsident Hans-Peter Schwald, langjähriges Mitglied des Verwaltungsrates und vormals Vizepräsident, sagt zum Geschäftsverlauf und den Perspektiven der RUAG: „Die RUAG wird sich, basierend auf dem bisher Erreichten, weiterentwickeln. Wir wollen die Industriebasis Schweiz erhalten und stärken und in unserem Kerngeschäft technologisch führend sein. Wir werden unser Auslandgeschäft moderat ausbauen, um in einer Wechselbeziehung auch den Heimmarkt zu fördern. Die internationalen Erfolge helfen uns dabei, unseren Grundauftrag für die Schweizer Armee kostengünstig und auf dem aktuellsten technologischen Stand zu erfüllen.“

Der internationale Technologiekonzern RUAG stellt gemäss Grundauftrag die Ausrüstung und Instandhaltung der technischen Systeme der Schweizer Armee sicher. Er erwirtschaftete 2014 einen gegenüber dem Vorjahr leicht höheren Nettoumsatz von CHF 1781 Mio. (Vorjahr CHF 1752 Mio.). Der Reingewinn stieg um CHF 8 Mio. auf CHF 102 Mio. an und übertraf erstmals die 100-Millionen-Marke. Alle fünf Divisionen arbeiteten profitabel und trugen zum positiven Konzernergebnis bei. Das zivile Geschäft erreichte 57 % (56 %) des Nettoumsatzes, und der Umsatzanteil im Ausland erhöhte sich auf 63 % (61 %) – beide Werte sind neue Höchststände.

Die KPMG AG als Revisionsstelle wurde für eine weitere Amtsdauer von einem Jahr wiedergewählt.