Der zuverlässige Technologiepartner der Schweizer Luftwaffe. Seit 1915.

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MKZ_Military Engines Stans MRO Triebwerkunterhalt

Unterhalt, Reparaturen & Überholungen (MRO)

  • Infrastruktur
  • Unterstützende Bodengeräte inkl. Testausrüstungen
  • Ausgebildetes und autorisiertes Personal
  • Lizenzen und Handbücher (Manuals)
  • Technologie (Engineering) und Planung (AVOR)
  • Ersatzteile
  • Bodentests und Testflüge (Werkflüge)
MKZ_Cockpit-_FA-18

Technische & technologische Unterstützung

  • Ausgebildetes und autorisiertes Personal
  • Technische Datenpakete (Zeichnungen, Reports etc.)
  • Soft- und Hardware für Entwicklung und Analyse
  • Dokumentation
MKZ_Supply-chaing-warehouse

Supply Chain & Logistik

  • Strategischer und operativer Einkauf
  • Materialplanung und Lagerbewirtschaftung
  • Exportkontrolle (Trade Compliance)
  • Transport
MKZ_Cockpit-upgrade-Superpuma

Upgrade, Modifikation und Integration

  • Konstruktion und Entwicklung
  • Protoypenfertigung
  • Produktion
  • Montage
  • Zertifizierung
  • Prüfung

Unsere Projekte - Eine Erfolgsgeschichte

Endmontage F/A-18, F-5, Super Puma, EC-635

MKZ_Endmontage-FA18

Endmontage F/A-18, F-5, Super Puma, EC-635

In der Funktion als Material-Kompetenz-Zentrum (MKZ) der Schweizer Luftwaffe hat RUAG Aviation diverse Systeme endmontiert. So wurden die einzelnen Bauteile nach Emmen geliefert und in den Montage-Hallen Stück für Stück zusammengebaut. Dazu gehörten unter anderem Rumpf, Flügel und Fahrwerk, die Kabelbäume, die Elektronik sowie der Einbau des Cockpits. Umfangreiche Abschlusstests und zahlreiche Abnahmeflüge durch armasuisse Piloten bildeten den Abschluss der Endmontage.

Damit diese Aufgabe bewältigt werden konnte, fanden vorab intensive Trainings bei den Originalherstellern statt. Diese Schulungen, in Kombination mit den erworbenen Kenntnissen bei der Endmontage, bilden eine ideale Grundlage für die anschliessende reguläre Betreuung der Flotten.

Austausch «Upper Cockpit Longeron» (UCL) an F-5

Austausch «Upper Cockpit Longeron» (UCL) an F-5

Austausch «Upper Cockpit Longeron» (UCL) an F-5

Die Kampfflugzeuge sind in der Schweiz unter anderem aufgrund der Topographie hohen Belastungen ausgesetzt. Dies kann mit der Zeit zu strukturellen Rissen führen. Deshalb müssen stark beanspruchte Teile von Zeit zu Zeit ausgewechselt werden.

Ein last- und ermüdungskritisches Teil beim F-5 ist das Upper Cockpit Longeron (UCL). Es ist das Hauptverbindungsstück zwischen der Flugzeug-Nase, dem Cockpit und dem Rumpfmittelteil. Um dieses tragende Element wechseln zu können, muss jeweils das komplette Cockpit ausgebaut werden. Da dies mit längeren Standzeiten verbunden ist, werden die Reparaturarbeiten in die geplanten grossen Kontrollen integriert. Die Ersatz-UCL wurden in-house, bei RUAG Aerostructures produziert.

So stellt RUAG die Strukturintegrität der in die Jahre gekommenen F-5 jederzeit sicher und ermöglicht damit eine hohe Verfügbarkeit und technische Sicherheit zugunsten der Luftwaffe.

Ersatz FLIR-Wärmebildkameras bei Super Puma

Ersatz FLIR-Wärmebildkameras bei Super Puma

Ersatz FLIR-Wärmebildkameras bei Super Puma

Bis Mitte 2018 liefert RUAG Aviation insgesamt vier neue FLIR-Systeme (Forward Looking Infrared) an die Schweizer Armee. An Bord der Super-Puma-Helikopter helfen die Wärmebildkameras vermisste Personen zu finden und die Grenzen zu sichern.

RUAG Aviation war als Systemintegrator sowohl verantwortlich für die Prototypen-Entwicklung wie auch die Umrüstung der vier Super Puma-Helikopter. Dazu gehörte die Auswahl, Kombination und Integration einer Vielzahl von Baugruppen. Neben der FLIR-Kamera, die aussen am Helikopter montiert ist, ist auch die neue Bedienerkonsole, die in die Kabine des Super Pumas eingebaut ist, deutlich leistungsfähiger.

Super PumaCougar Upgrade (WE89 & WE98)

Super PumaCougar Upgrade (WE89 & WE98)

Super PumaCougar Upgrade (WE89 & WE98)

Bei den Werterhaltungsprogrammen (WE89 und WE98) wurden die Systeme der Super Puma- und Cougar-Flotte der Schweizer Luftwaffe den neusten technischen Anforderungen angepasst.

Bei den beiden Upgrade-Programmen für die Transporthelikopter wurden unter anderem folgende Modernisierungen durch RUAG vorgenommen: ganze Kabelbäume ausgetauscht, die neuesten Selbstschutzsysteme eingebaut, Suchlichter montiert, das auf GPS basierende Landeverfahren LPV (Localiser Performance with Vertical Guidance) wie auch das Augmented-Reality-Visualisierungssystem installiert, das den Piloten bei schlechter Sicht Informationen über Gelände und Hindernisse auf ihr Helmvisier projiziert.

Ziel dieser Upgrades ist es, die Flugsicherheit zu erhöhen und das Handling für die Piloten zu verbessern sowie die Transporthelikopter an die stets steigenden Anforderungen der internationalen Luftfahrt anzupassen.

PC-6 Upgrade (NCPC-6)

PC-6 Upgrade (NCPC-6)

PC-6 Upgrade (NCPC-6)

Das Cockpit der PC-6 entsprach auf Grund der langen Einsatzzeit nicht mehr den heutigen aviatischen Anforderungen.

So erhielt RUAG den Auftrag, alle alten noch analogen Geräte im Cockpit durch neue elektronische Instrumente (Glas-Cockpit) zu ersetzen (Projekt NCPC-6). Dazu war der komplette Ersatz des Kabelbaums notwendig. Ebenso wurden die manuellen Start- und Landeklappen durch elektronisch bedienbare ersetzt und zusätzlich ein Autopilot eingebaut, der die bis dahin ausschliessliche manuelle Steuerung des Flugzeugs ergänzte.

Diese Modernisierung reduziert die Arbeitsbelastung der Piloten stark, insbesondere bei Schlechtwetter-Flügen, und ermöglicht den Betrieb der PC-6 für weitere Jahre.

FA-18 Struktursanierungsprogramme

FA-18 Struktursanierungsprogramme

FA-18 Struktursanierungsprogramme

Vor allem Flugzeugstrukturen leiden unter den hohen Beanspruchungen durch die Einsätze in der Schweiz, unter anderem infolge der Topografie. Um solche Bereiche frühzeitig zu erkennen, führte RUAG während der Endmontage der F/A-18 einen Ganzzellen-Ermüdungstest durch.

Dabei wurde das Flugzeug in eine Vorrichtung eingespannt und mit einer Vielzahl von Hydraulikzylindern mechanischen Belastungen ausgesetzt, welche die im Flug auftretenden Lasten simulierten. Im Flugzeug waren hunderte von Sensoren und Messinstrumenten installiert, mit denen der Ermüdungsstand laufend gemessen wurde.

Durch diese Resultate liessen sich Schwachstellen prognostizieren, um frühzeitig Massnahmen zur Verstärkung der notwendigen Teile zu entwickeln.

Dank der frühzeitigen Erkennung können die notwendigen Massnahmen in die bereits geplanten Wartungsfenster eingebaut werden, um so die Verfügbarkeit der Flotte zu optimieren.

FA-18 Upgradeprogramme

FA-18 Upgradeprogramme

FA-18 Upgradeprogramme

Um mit den aktuellen Regularien konform zu sein und die bestmögliche Sicherheit und Funktionalität für die Piloten zu gewährleisten, müssen Flugzeuge von Zeit zu Zeit modifiziert werden.

So hat RUAG an der Schweizer F/A-18-Flotte schon diverse Upgrade-Programme durchgeführt. Die Modifikationen umfassen verschiedenste Avioniksysteme und Geräte, wie zum Beispiel leistungsstärkere Cockpit-Bildschirme, digitale Mehrkanal-Aufzeichnungsgeräte, an die Flugsicherheitsvorschriften der zivilen Luftfahrtbehörden angepasste, präzisere und störresistentere GPS-Empfänger, leistungsgesteigerte Radarwarnsysteme, verbesserte Freund-Feind-Erkennungssysteme, Integration von Helmvisier zur Zielerfassung, etc.

Durch gezielten Einsatz neuster Technologien kann die Arbeitsbelastung der Piloten reduziert werden, was zusätzliche Sicherheit bei den Missionen gibt.

Weiterbetrieb des F-5EF nach geplanter Ausserdienststellung

Weiterbetrieb des F-5EF nach geplanter Ausserdienststellung

Weiterbetrieb des F-5EF nach geplanter Ausserdienststellung

Im Rahmen des Tiger-Teil-Ersatz (TTE) war das Dienstende der Tiger F-5E/F seit längerem geplant. Der Einsatz und die Instandhaltung der Tiger Flotte wurde im Hinblick auf die optimale Ausnutzung des entsprechend optimiert ("Ausfliegen" der Flugstundenpotentiale). Der Entscheid der Politik - und damit automatisch auch der Luftwaffe - zum Weiterbetrieb der Tiger-Flotte nach dem negativen Volksentscheid zum Gripen, führte zu einer herausfordernden Situation.

So waren teilweise Kontrollen gegen Ende der Einsatzzeit nicht mehr durchgeführt worden. Durch den Entscheid, die F-5 länger zu betreiben als geplant, wurden innerhalb kurzer Zeit viele Kontrollen notwendig. Dazu hat RUAG Kapazitäten aus dem internationalen Geschäft  temporär zugunsten der Schweizer Luftwaffe eingesetzt.

RUAG konnte auch hier beweisen, dass sie der Funktion als Material-Kompetenz-Zentrum gerecht wird.

Bodengestützte Luftabwehrsysteme

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Bodengestützte Luftabwehrsysteme

RUAG Aviation betreut die bodengestützten Fliegerabwehrsysteme der Schweiz (Stinger, Rapier, MFlab). Zur Systembetreuung gehören unter anderem

  • Flottenmanagement
  • Entwicklung von Test- und Messeinrichtungen zur Datenerfassung bei Life Firings
  • Qualitätssicherung und Qualifikationsschiessen für Lenkwaffen  
  • Entwicklung und Produktion von Prüf- und Testsystemen
  • Wartung, Instandhaltung, Instandsetzung, Werterhaltung der Gesamt- und Subsysteme

Die Lenkwaffe wurde bei RUAG Aviation in Lizenz produziert, die Stinger Trainingslenkwaffe sowohl entwickelt als auch produziert.

Wer ist RUAG Aviation?

RUAG Aviation betreut zivile und militärische Flugzeuge und Helikopter. Wir übernehmen dabei alle Aufgaben, die während der Lebensdauer eines Flugzeuges anfallen: 

  • Reparaturen und Wartungsarbeiten
  • Modernisierungen
  • Herstellung und Einbau von Systemen

Bei manchen Flugzeugtypen übernehmen wir die Endmontage (z.B Kampfflugzeug F/A-18, Transporthelikopter EC-635) und wir stellen selbst ein Flugzeug her; die Dornier 228. Das Propellerflugzeug wird weltweit für Spezialmissionen sowie Passagier- und Materialtransporte eingesetzt. 

 

Für wen tun wir dies?

Wir sind Technologiepartner der Schweizer Luftwaffe und sorgen dafür, dass ihre Flugzeuge und Helikopter jederzeit einsatzbereit sind. 

Weitere Kunden und Partner von RUAG Aviation: 

  • Bundeswehr
  • Bombardier
  • Dassault
  • Embraer
  • Airbus Group
  • Airbus Helicopters
  • Pilatus
  • Boeing
  • General Electronics
  • Northrop Grumman
  • Saab

Geschichte

Seit unserer Gründung 1940 haben wir über 1‘600 Flugzeuge und Helikopter betreut!

Here comes text.

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